Bäckerei und Café Koch

1885 hat Georg Koch das Haus am Elbdeich (jetzt Hohnstorfer Fährhaus) als Bäckerei gekauft und zusätzlich richtete er dort einen Lebensmittelladen ein. 1925 erfolgte der Anbau eines größeren Lebensmittelladens mit einem Café. 1958 erfolgte ein weiterer Anbau (jetzt Fahrschule), dort war nun auch Hohnstorfs Lottoannahmestelle untergebracht. Beliefert wurde der Laden von dem Großhändler Edeka. Ab 1978 wurde der Lebensmittelladen unter dem Namen PEKO-Markt in das ehemalige Basedows Gasthaus (jetzt Wohnhaus) verlegt. Der Markt wurde 1986 geschlossen.

Kolonialwarenhandel Radant

Das Haus am Elbdeich (jetzt Heuer) wurde 1929 mit einem kleinen Laden von 18 m² erbaut, ca. 1933 erfolgte ein 80 m² großer Anbau. Die Waren wurden zuerst über den Großhändler Edeka und später von Spar bezogen. Zu den Kunden zählten auch anlegende Schiffsbesatzungen. In der Zeit von 1955 bis ca. 1956 war dort auch die Hohnstorfer Post untergebracht. Verkauft wurde dort bis 1979 immer über den großen braunen Holzladentisch.

SPAR-Laden Müller

Als ich die alten Fotos vom Spar-Laden „Müller“ gesehen habe, ist mir spontan wieder eingefallen, wie es war, dort einzukaufen. Frische Brötchen gab es und frische Milch. Dafür musste man natürlich seine eigene Milchkanne mitbringen. Unsere war weiß mit einem grünen Deckel. Es gab auch eine kleine Auslage mit frischem Obst und Gemüse und überhaupt eigentlich von allem etwas. Kleine Körbchen zum Einkaufen statt großer Einkaufswagen, und die Öffnungszeiten waren damals auch ganz anders. „SPAR-Laden Müller“ weiterlesen

TUS

Lebensmittelläden

Im Laufe der vergangenen Zeit veränderte sich der Bedarf an Lebensmitteln bei der Hohnstorfer Bevölkerung. Es entstanden unterschiedliche Läden mit verschiedenen Angeboten. Die Milch und das Gemüse wurde lange weiter bei den Bauern des Dorfes eingekauft.

 

Mojens Gasthaus

Die Familie Mojen hatte 1906 von einer Familie Kruse das heute in der Nähe der Elbbrücke gelegene Gasthaus mit 22 Morgen Land gekauft. Die Mojens kamen aus Fischbek südlich von Hamburg und hatten dort Grundbesitz und u.a. eine Kiesgrube. Von dem Erbanteil des Geldes aus der Veräußerung der Liegenschaften in Fischbek wurde das Hohnstorfer Anwesen gekauft.

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